Mein therapeutischer Ansatz
In meiner Arbeit orientiere ich mich an der kognitiven Verhaltenstherapie. Dieser Ansatz geht davon aus, dass Gedanken, Gefühle und Verhalten eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.
Belastungen und verschiedene psychische Symptome können entstehen, wenn sich bestimmte Denk- oder Verhaltensmuster über längere Zeit verfestigt haben und im Alltag nicht mehr hilfreich sind. Diese Muster waren in der Vergangenheit oft sinnvoll und haben geholfen, mit bestimmten Situationen umzugehen.
Wenn sich Lebensumstände verändern, können genau diese Strategien jedoch zur Belastung werden. Psychische Beschwerden sind dabei kein Ausdruck von persönlichem Versagen, sondern häufig das Ergebnis nachvollziehbarer Anpassungsprozesse.
Gemeinsam geht es darum, diese Zusammenhänge besser zu verstehen und neue, passendere Möglichkeiten im Umgang mit Gedanken, Gefühlen und Verhalten zu entwickeln.
Wie wir konkret arbeiten
Zu Beginn steht ein gemeinsames Verständnis Ihrer aktuellen Situation im Mittelpunkt. Wir schauen, welche Themen Sie belasten und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.
Darauf aufbauend entwickeln wir alltagsnahe und realistische Möglichkeiten für Veränderungen. Das kann bedeuten, neue Denkweisen auszuprobieren, den Umgang mit schwierigen Situationen zu erweitern oder eigene Reaktionen besser zu verstehen.
Therapie ist dabei kein festgelegtes Programm, sondern ein gemeinsamer Prozess, der sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert.
Ziel der Therapie
Ziel ist nicht, „perfekt zu funktionieren“, sondern einen hilfreichen Umgang mit belastenden Gedanken und Gefühlen zu entwickeln und mehr Sicherheit und Handlungsspielraum im Alltag zu gewinnen.
Wie läuft eine Psychotherapie in meiner Praxis ab?
Der Beginn einer Psychotherapie ist oft mit vielen Fragen verbunden. Der folgende Ablauf soll Ihnen eine Orientierung geben.
1. Erstkontakt und Terminvereinbarung
Wenn Sie sich bei mir melden, vereinbaren wir zunächst einen Termin für ein erstes Gespräch. Dieses dient dazu, Ihre Situation kennenzulernen und einen ersten Eindruck zu gewinnen.
2. Erstgespräch
Im Erstgespräch steht Ihr Anliegen im Mittelpunkt. Sie schildern, was Sie belastet, und wir klären gemeinsam Ihre Erwartungen und mögliche Ziele. Gleichzeitig erhalten Sie einen Eindruck von meiner Arbeitsweise.
3. Diagnostische Phase und gemeinsame Einschätzung
In den folgenden Sitzungen wird die Situation weiter eingeordnet. Dabei geht es darum, Zusammenhänge besser zu verstehen und gemeinsam zu entscheiden, ob eine Therapie sinnvoll ist und welche Ziele im Vordergrund stehen.
4. Therapiephase
Wenn wir uns für eine Zusammenarbeit entscheiden, beginnt die eigentliche Therapie. Diese orientiert sich an Ihren individuellen Themen und Zielen. Schritt für Schritt entwickeln wir neue Perspektiven und konkrete Möglichkeiten für den Alltag.
5. Verlauf und Abschluss
Der Verlauf der Therapie ist individuell unterschiedlich. In regelmäßigen Abständen reflektieren wir gemeinsam die Entwicklung und passen den Prozess gegebenenfalls an. Eine Therapie endet, wenn die gemeinsam gesetzten Ziele erreicht sind oder Sie sich ausreichend gestärkt fühlen, Ihren Weg selbstständig weiterzugehen.
Hinweis
Eine Psychotherapie ist ein gemeinsamer Prozess, der Zeit braucht und sich an Ihren persönlichen Bedürfnissen orientiert. Sie entscheiden dabei jederzeit mit, wie der Weg weitergeht.